Bérénice Hebenstreit wurde 1987 in Wien geboren, aufgewachsen in Gutenstein / Niederösterreich. Sie besuchte die Klasse für Grafik und Kommunikationsdesign an der HTBLA Ortwein in Graz und studierte anschließend Theater-, Film-, und Medienwissenschaft an der Universität Wien sowie an der Concordia University in Montréal.

Während und nach dem Studium als feste Regieassistentin am Burgtheater, Schauspielhaus Graz und Volkstheater Wien tätig. Darüber hinaus in Österreich wie Kanada an freien Projekten beteiligt. Zusammenarbeit u.a. mit Yael Ronen, Volker Lösch, Miloš Lolić, Anna Badora, Peter Stein und Robert Lepage.

Erste Regiearbeiten am Volkstheater Wien, u.a. das Solo Judas von Lot Vekemans, das in der Roten Bar sowie in Kooperation mit dem kath. Bildungswerk Wien an zahlreichen Gastspielorten gezeigt wurde. Hebenstreits Abschlussinszenierung, die Uraufführung von Barbi Markovićs Superheldinnen im Volx/Margareten wurde für das Nachtkritik Theatertreffen 2018 nominiert. In der Saison 2017/18 entwickelte sie das Format Die Spielplan, ein Rechercheprojekt zum Thema Geschlechtergerechtigkeit im Theater und war mit Pech gehabt, Marie unter den Finalistinnen beim Nachwuchswettbewerb im Theater Drachengasse vertreten. Seit der Saison 2018/19 als freie Regisseurin u.a. am Volkstheater Wien, Landestheater Linz und Vorarlberger Landestheater tätig.

Neben ihrer Theaterarbeit ist Bérénice Hebenstreit freie Autorin beim Online-Nachrichtenportal mosaik-blog.at und Aktivistin bei Attac.

 

© Lisa Edi